* DEMENZ*ionen

 

 

2022 entwickeln wir ein Stück für Kinder und Erwachsene zum Thema "Dimensionen der Demenz und des Vergessens". Unser Arbeitstitel ist aktuell "Manni und die DEMENZ*ionen". Dabei stützen wir uns auf Forschungsergebnisse aus der FLAUSEN+ Künstler:innen-Residenz 2021, in der wir mit Menschen gearbeitet haben die von Demenz betoffen sind, aber auch deren Betreuer:innen, sowie beratenden Stellen und Student:innen der Universität Flensburg. 

 

Das Projekt wird gefördert mit einer Prozessförderung des Fond Darstellende Künste. 

 

Künstlerische Forschung

 

https://flausen.plus/residenz/demenzionen/

gefördert von FLAUSEN+

Künstlerische Forschungsresidenz vom 22. März bis 19. April 2021 zum Thema DEMENZ in Zusammenarbeit mit dem Theater Pilkentafel Flensburg und der Universität Flensburg

Künstler:innen:

Tanz & Vermittlung: Karoline Strys
Film & Medienpädagogik: Insa Lanhorst
Musik & Vermittlung: Friedrich Bassarak
Theater & Vermittlung: Jana Kühn
Mentorin: Luzia Schelling

 

In der immer älter werdenden, vielschichtigen Gesellschaft ist Demenz eine Krankheit, die zur Lebenserfahrung gehört. Mit ihrem Eintreten wird Mensch in einen Schwellenzustand versetzt, verliert Verstand und Orientierung, landet in der Wiederholungsschleife. Wie funktioniert Vergessen? Wer vergisst hier wen? Was bedeutet es, wenn wir vergessen zu erinnern? Sind wir nur, weil wir erinnern? Was passiert, wenn wir uns vergessen?

Als Angehörige von Menschen mit Demenz versucht die Gruppe, das Thema zum ersten Mal künstlerisch zu be/greifen, um zu über/leben und für andere er/lebbar zu machen. Die Künstler:innen haben sich in ihrer bisherigen künstlerischen Arbeit viel mit dem Erinnern befasst und werden nun die Perspektive ändern.

Durch einen interdisziplinären Ansatz /Musik/ Sound/ Tanz/ Schauspiel/ Film/ Vermittlung/ und viele Forschungsfragen öffnet die Gruppe Räume für längst Vergessene/s. Sie probieren den /dementen Raum/ als Akteur. Mit Medien und Mapping wird Alles vom Moment Null im Raum unzensiert und polyphon dokumentiert. In 4 Wochen wächst zunächst installativ ein kollektives ICH, ein temporäres Archiv. Nach gewisser Zeit simuliert die Gruppe das Vergessen durch den Abbau des Archivs und rekonstruiert es aus persönlichen Perspektiven.

Wie lässt sich das Sich/selbst/vergessen ästhetisch darstellen? Gemeinsam das Vergessen für/wahr/nehmen, erfahren, verstehen, visualisieren, neu/ orientieren, bewusst weiter/leben.

 

MAKING OF 

Das Bewusstsein ist ein kleines Raumschiff im All des Unbewussten.

Echoloten Sie gemeinsam mit 4 Demenz*ionsforschenden die Untiefen der Phantasie aus.

Was passiert, wenn die Reise Ihr inneres Universum verschüttert? Wie vergerinnern Sie sich selbst? Wann findlingen Sie den Weg zurück? Und wo zum Knarzum soll das verdammt nochmal sein?

Dieses makingOFF findet mit wenigen geladenen Gästen unter den geltenden Hygienemaßnahmen (u.a. Nachweis eines negativen Antigen-Tests, Kontakdatenerfassung) in der Theaterwerkstatt Pilkentafel statt. Die Pilkentafel ist als Modellprojekt Teil des Öffnungs-Modellversuchs im Bereich Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

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